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Carsten Grawunder Energie und Umwelt

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„Fracking“ steht als Synonym für die Suche nach Unkonventionellem Erdgas. Hier gilt es nach wie vor, wachsam zu bleiben! Seitens der Gemeinde und insbesondere des Bürgermeisters muss noch viel mehr eigeninitiativ unternommen werden, um die drohenden Gefahren für Drensteinfurt in allen Ortsteilen abzuwehren. Hierzu muss auf oberster Führungsebene u. a. ein Netzwerk mit anderen betroffenen Gemeinden gegründet werden, um sich optimal auf den Fall vorzubereiten, dass Unternehmen Anträge auf Bohrerlaubnisse stellen bzw. diese bei deren Ablehnung einklagen. Hier geht es um unsere Lebensgrundlagen! Wir müssen jede Anstrengung unternehmen, um uns diese zu erhalten. Der Schutz unseres Trinkwassers muss oberste Priorität haben! Es versteht sich wohl von selbst, dass diese Aufgabe für mich natürlich "Chefsache" ist!

Den eingeschlagenen Weg, das Strom- und Gasnetz als Gemeinde selber zu betreiben, unterstütze ich ganz ausdrücklich. Ich halte dies für den richtigen Weg, diesen Teil der Wertschöpfungskette, der durch den Netzbetrieb entsteht, hier vor Ort zu binden. Jetzt ist es notwendig, die Ausschreibung der Konzessionen so zu gestalten, dass wir auch eine Chance haben, die Zuschläge zu bekommen.

Mit der Werse Energie Netzwerk eG haben wir bereits einen örtlichen Partner mit dessen Erfahrung und Kompetenz Anstrengungen unternommen werden können, mehr Energie vor Ort zu erzeugen und zu verkaufen. Unter Berücksichtigung von Anwohnerinteressen und in landschaftsschonender Form kann die Ausweisung von Standorten für Windkraftanlagen zum Beispiel eine Lösung sein. Daneben sollte die Motivation der Bürger, sich selber zu engagieren oder z. B. geeignete Dachflächen für die Installation von PV-Anlagen zu verpachten, gesteigert werden. Hier gilt es mit qualifizierter Aufklärung bestehende Sorgen und Vorbehalte abzubauen. Aktuell muss natürlich abgewartet werden, wie sich die bevorstehende Anpassung des Energieeinspeisegesetzes auswirken wird. Die Bundesregierung wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts beschließen, was den Erfolg der Energiewende gefährden könnte. Deutschland braucht diesen Erfolg einer gelungenen Energiewende im internationalen Wettbewerb, um im Anschluss daran das Know How weltweit zu vermarkten. 

Um selber aktiv zum Erfolg der Energiewende beizutragen, kann die Stadt bei Neuausweisung von Baugebieten Öko-Standards festlegen und beispielsweise nur Passivhäuser, Nahwärmeversorgung oder eine Solarsiedlung zulassen. Um die individuelle Bereitschaft zu unterstützen, sich auf solch ein Projekt einzulassen, kann ein städtisches Anreizsystem helfen.
 

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